Der Reuchlinpreis
Der Reuchlinpreis ist eine Ehrung für hervorragende deutschsprachige Arbeit auf dem Gebiet der Geisteswissenschaft. Dieser Preis wird auf Vorschlag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften verliehen, von der Stadt Pforzheim jedoch gespendet. Dotiert ist er mit 10.000 Euro.
Seit dem Jahr 1955 erhielten bereits 25 Frauen und Männer diesen Preis. Verliehen wird er alle zwei Jahre. Der Name Reuchlin stammt vom wohl berühmtesten Sohnes Pforzheims, Johannes Reuchlin. Er war ein berühmter Humanist der Renaissance und lehrte, auch als Nichtjude, die hebräische Sprache.
Die Reuchlinpreisträger
1955 - Werner Näf
1957 - Rudolf Bultmann
1959 - Hans Jantzen
1961 - Richard Benz
1963 - Wolfgang Schadewaldt
1965 - Karl Rahner
1967 - Erich Preiser
1969 - Gershom Scholem
1971 - Hans-Georg Gadamer
1974 - Reinhart Koselleck
1978 - Ernst-Wolfgang Böckenförde
1980 - Dolf Sternberger
1983 - Jan Białostocki
1987 - Leiva Petersen
1989 - Uvo Hölscher
1991 - Christian Habicht
1993 - Werner Beierwaltes
1995 - Albrecht Schöne
1997 - Albrecht Dihle
1999 - Paul Zanker
2001 - Annemarie Schimmel
2003 - Wilhelm Hennis
2005 - Arnold Esch
2007 - Christian Meier
2009 - Gottfried Schramm

