bild: friedenswanderung
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Rückblick:Friedenswanderung Pforzheim-Gernika

23. Februar - 26. April 2005

Pforzheim und Gernika sind Partnerstädte.
Beide sind Märtyrerstädte, die durch furchtbare Luftangriffe zerstört wurden, Gernika am 26. April 1937 und Pforzheim am 23. Februar 1945. Beide Daten markieren symbolisch den Anfang und das Ende der Friedenswanderung, die über 2.000 km zwischen beiden Städten auf dem Jakobsweg durch Frankreich verläuft.

Anlässlich des 60. Gedenktages der Zerstörung der Stadt Pforzheim wurde zwischen den Partnerstädten Gernika und Pforzheim die Idee einer Friedenswanderung realisiert. Eine Gruppe von Wanderern aus Pforzheim und Gernika machte sich auf den Weg und setzte ein Zeichen für Frieden und Versöhnung.

Am 23. Februar 2005, nach dem Gedenkakt auf dem Hauptfriedhof, übergab die Pforzheimer Oberbürgermeisterin den Friedenspilgern eine Botschaft, die neun Wochen später in Gernika verlesen wurde.

Auch eine Karlsruher Delegation hat in Vertretung der badischen Gemeinden eine Botschaft in den 1.700 km entfernten Ort Gurs mitggeeben. Diese Botschaften wurden sichtbar in einem Staffelstab untergebracht, der 2.000 km lang von Wanderer zu Wanderer übergeben wurde

In Pforzheims Partnerstadt Gernika wurde die Wandergruppe mit einem großen Volksfest empfangen - ein gelungener Abschluss für ein unvergessliches Ereignis.



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