Stadtschmuck und Freiplastiken
Erleben Sie hier in einem virtuellen Rundgang eine Auswahl der Freiplastiken im Stadtzentrum |
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Berg- und Talschreiter
Die Skulptur von G. Angelika Wetzel wurde von September 1992 bis Mai 1993 im Park des Städtischen Krankenhauses Pforzheim anläßlich der Ausstellung "Kunst im 'Städtischen'- Kunst für kranke Menschen" gezeigt. Sie ist seither fester Bestandteil des dortigen "Skulpturen-Gartens" und wurde 1994 von der Sparkasse Pforzheim gestiftet.
Der "Berg- und Talschreiter", ein männlicher Torso ohne Kopf und Arme, jedoch mit flügelähnlichen Armstümpfen, ist aus mehreren schalenartigen Formen zusammengesetzt. Der Titel der Skulptur nimmt Bezug auf den wellenförmig ausgebildeten Sockel. Innerhalb des vielgestaltigen Werks von G. Angelika Wetzel fügt sich der "Berg- und Talschreiter" in die Reihe der "Flügelfiguren" ein, die von 1976 bis 1984 als relativ abgeschlossene Werkgruppe entstanden sind.
Künstler: G. Angelika Wetzel (geb. 1934)
Kunstwerkname: Berg- und Talschreiter 1982, G
Material: Bronze, Beton (Sockel)
Standort: Städtisches Klinikum, Park
Bildwerk zu Johannes Reuchlin
Die im Juni 1995 auf einer Wiese beim Reuchlinhaus aufgestellte, vierteilige Skulptur von Matthias Dämpfle ist Leben und Wirkung des in Pforzheim geborenen Humanisten Johannes Reuchlin (1455-1522) gewidmet.
Dämpfle, der Schüler von Wilhelm Loth an der Karlsruher Akademie war und seit 1986 als Bildhauer in Freiburg selbständig tätig ist, hat seine Ideen zur Person Reuchlins in ein aufwendiges Bildprogramm mit globalen Zusammenhängen umgesetzt.
Auf quadratischem Grundriß und insgesamt 20 Quadratmeter Fläche besteht das Werk aus vier rechtwinkligen Eckelementen aus anthrazitfarbenem Granit.
Künstler: Matthias Dämpfle (geb. 1961)
Kunstwerkname: Bildwerk zu Johannes Reuchlin,
Material: Granit
Standort: Beim Reuchlinhaus, Jahnstr. 42
Bismarck-Denkmal
In Erinnerung an den zwei Jahre zuvor gestorbenen ehemaligen Reichskanzler Otto, Fürst von Bismarck (1815-1898) ließ die Stadt Pforzheim im Jahre 1900 das Denkmal errichten. Die feierliche Einweihung erfolgte am 10. Juni 1900 auf dem Bahnhofsvorplatz.
Ursprünglich stand das Denkmal nördlich des Schloßgartens, gegenüber dem Hotel Ruf, an der Ecke Lindenstraße. Im Juni 1937 mußte das Monument dem Ausbau der Bahnhofstraße weichen und wurde in einem Rondell etwa in der Mitte des seit 1885 bestehenden Stadtgartens neu aufgestellt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Figur des Kanzlers einen neuen, niedrigeren und weitaus schlichteren steinernen Sockel.
Künstler: Emil Dittler (1868-1902)
Kunstwerkname: Bismarck-Denkmal, 1900
Material: Bronze, Muschelkalk (Sockel)
Standort: Stadtgarten
Männliche Figur ("Der Dicke")
Die lebensgroße Bronzefigur von Karl-Henning Seemann wurde gleich nach ihrer Aufstellung wegen ihres unförmig großen Bauches von der Bevölkerung der "Dicke" genannt.
Sie ist 1984 in der ersten Ausstellung "Kunst im Stadtbild Pforzheim" zusammen mit acht weiteren Bildhauerarbeiten anderer Künstler im Bereich der Innenstadt gezeigt worden und stand zunächst an anderer Stelle auf dem Leopoldplatz.
Die "Männliche Figur" ist innerhalb von Seemanns Werk ursprünglich eine von sechs Einzelfiguren der Skulpturengruppe "Die Lauschenden" (1979-1983, Freiburg, Musikhochschule).
Künstler: Karl-Henning Seemann (geb. 1934)
Kunstwerkname: Männliche Figur ("Der Dicke")
Material: Bronze
Standort: Leopoldplatz, Eingang Fußgängerzone
Die Claque
Die aus vier Figuren bestehende Skulptur von Guido Messer war anläßlich der Ausstellung "Kunst im Stadtbild 1991" leihweise vor der Stadthalle aufgestellt. Noch im gleichen Jahr kam sie durch eine private Spende in den Besitz der Stadt Pforzheim. Seit 1993 steht das Werk am Nonnenmühlsteg.
Der Ausführung in Lebensgröße ging eine Arbeit im Model voraus, die der Bildhauer in einer Dreier-Kombination in kleinem Maßstab (Höhe 37 cm) anfertigte.
Die "Claque" bedeutet in der Übersetzung aus dem Franzosischen soviel wie "bezahlte Beifallklatscher".
Künstler: Guido Messer (geb. 1941)
Kunstwerkname: Die Claque, 1987
Material: Bronze, verzinkte Stahltische, Lackfarbe
Standort: Nonnenmühlsteg, nördliche Brückenseite
Die Entfaltung
Das Werk des Bildhauers Bernd Altenstein weist viele Skulpturen für den öffentlichen Raum auf. 1975 rief er zusammen mit seinem Bremer Akademiekollegen Waldemar Otto eine Ausstellungsreihe für figürliche Plastik in den Bremer Wallanlagen ins Leben. 1986 war er mit zwei Bronzeplastiken in Pforzheim in der Ausstellung "Kunst im Stadtbild" vertreten.
"Der Wechsel" (1980) und "Die Entfaltung wurden auf dem Marktplatz im Passagebereich gezeigt. Im Jahr der Ausstellung konnte "Die Entfaltung" von der Stadt erworben werden.
Der Künstler hat die mehrfigurige Skulptur aus einem rundlichen Block herausgearbeitet. Bei genauerer Betrachtung wird sichtbar, daß Altenstein die Skulptur ausschließlich aus weiblichen Körpern zusammengesetzt hat.
Künstler: Bernd Altenstein (geb. 1943)
Kunstwerkname: Die Entfaltung, 1980
Material: Bronze, Kunststein (Sockel)
Standort: Städtisches Klinikum, Park
Die Jungfrau
Die bronzene Skulptur zählt zu den späten Werken des 1889 in Berlin geborenen und 1981 in der Eifel gestorbenen Bildhauers Gerhard Marcks.
Sie wurde 1985 leihweise zur Ausstellung "Kunst im Stadtbild" am südlichen Eingangsbereich des Pforzheimer Marktplatzes aufgestellt. 1986 erfolgte der Ankauf der Figur durch die Stadt. Später hat sie im Innenhof der Stadthalle einen geschützten Standort gefunden.
Künstler: Gerhard Marcks (geb. 1889-1981)
Kunstwerkname: Die Jungfrau, 1974
Material: Bronze, Granit (Sockel)
Standort: Stadthalle
Endzeit
Die zunächst als Leihgabe anläßlich der Ausstellung "Kunst im Stadtbild 1986" fast an gleicher Stelle aufgestellte Figur von Hubertus von der Goltz war ursprünglich aus schwarz gestrichenem Sperrholz. Sie wurde nach ihrem Ankauf durch die Stadt Pforzheim im August 1987 durch die jetzige Aluminiumfigur ersetzt.
Das Werk stellt den Balanceakt eines Menschen dar, der sich in schwindelnder Höhe entlang eines Abgrundes bewegt. Daß es sich dabei jedoch nur um die Figur einer menschlichen Silhouette aus Metall handelt, ist von unten, vom Marktplatz aus, auf den ersten Blick nicht erkennbar, wodurch eine fast perfekte Illusion entsteht. Die Neugier auf die ungewöhnliche Situation lenkt den Blick des Betrachters auf das Objekt.
Künstler: Hubertus von der Goltz (geb. 1941)
Kunstwerkname: Endzeit, 1986
Material: Aluminium, schwarz einbrennlackiert
Standort: Neues Rathaus, Dach
Flösser
Der Aufstellung einer Flösser-Skulptur auf der Pforzheimer Auer Brücke ging von dem Gedanken aus, diesem einst für die Stadt so wichtigen Berufs- und Wirtschaftszweig ein Denkmal zu setzen. Die Auer Brücke wurde als geeignetster Aufstellungsort der Skulptur ausgewählt, da er historisch wie auch städtebaulich von Bedeutung ist.
Die Skulptur des "Flössers" stammt von dem österreichischen Architekten und Bildhauer Rob Krier. Das über neun Meter hohe, weithin sichtbare Kunstwerk ist auf dem östlichen Mittelpfeiler der Brücke angebracht, der sich wassertechnisch als Hechtkopf zu bezeichnen im Gehwegsbereich ähnlich einer Apsis auswölbt.
Künstler: Rob Krier (geb. 1938)
Kunstwerkname: Flösser, 1989/1990
Material: Bronze, Kunststein, Kupfer, Metall
Standort: Auer Brücke
Der Flötenspieler
Die Skulptur, dem Städtischen Krankenhaus Pforzheim von der Sparkasse Pforzheim gestiftet, wurde am 27. September 1993 für den dortigen, neu eingerichteten Skulpturengarten "Kunst für Kranke" übergeben.
Der "Flötenspieler" von Karl Ulrich Nuss findet sich als zentrale Figur in einer 1984 ent-standenen Brunnenanlage an der Stuttgarter Gedächtniskirche wieder. In Pforzheim ist sie als Solitär aufgestellt.
Künstler: Karl Ulrich Nuss (geb. 1943)
Kunstwerkname: Der Flötenspieler, 1984, aufgestellt 1993
Material: Bronze, Kunststein (Sockel)
Standort: Klinikum Pforzheim, Park
Horchender
Die Skulptur war anläßlich der ersten Ausstellung zum Thema "Kunst im Stadtbild" 1984 zunächst im südlichen Bereich des Unteren Marktplatzes (heute: Platz des 23. Februar 1945) aufgestellt. Sie wurde der Stadt von der Sparkasse Pforzheim zum Geschenk gemacht, die im gleichen Jahr ihr 50jähriges Bestehen feierte, und im März 1985 an den heutigen Standort versetzt.
Die Skulptur von Fritz Nuss entstand 1963, wurde jedoch erst Anfang der 1980er Jahre in Bronze gegossen.
Künstler: Fritz Nuss (geb. 1907)
Kunstwerkname: Horchender, 1963, Guß ca. 1980/82
Material: Bronze, Beton (Sockel)
Standort: Platz des 23. Februar 1945
Knieender Jüngling
Die Figur des "Knienden Jünglings" von Emil Bäuerle, die heute in einer kleinen Grünanlage südlich der Roßbrücke steht, zählt mit zu den noch erhaltenen Kunstwerken der Stadt, die den Zweiten Weltkrieg beinahe unverändert überstanden haben.
Ihre Entstehungszeit läßt sich nicht mehr genau bestimmen; eine Datierung um 1918 ist aber wahrscheinlich, da die Skulptur ursprünglich Teil einer Brunnenanlage war, die als Erinnerung an den Ersten Weltkrieg vor der ehemaligen Schwarzwaldschule errichtet worden war.
Künstler: Emil Bäuerle
Kunstwerkname: Kniender Jüngling, um 1918
Material: Muschelkalk (Figur u. Sockel)
Standort: Südlich der Roßbrücke
Modulare Säule
Die Skulptur wurde für das 1993 fertiggestellte neue Landratsamt des Enzkreises in Pforzheim erworben.
Der aus Rumänien stammende Künstler Peter Jacobi studierte Bildhauerei an der Bukarester Kunstakademie und hat seit 1971 eine Professur an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim inne.
Die schlanke, eiserne Säule reiht sich innerhalb des Gesamtwerks von Peter Jacobi in die Gruppe der Turmskulpturen (auch "Säulenskulpturen") ein. Sie besteht aus sieben übereinander angeordneten, hochrechteckigen Quadern, sogenannten "Modulen".
Künstler: Peter Jacobi (geb. 1935)
Kunstwerkname: Modulare Säule, 1991-1993
Material: Eisen (Grauguß)
Standort: Landratsamt Enzkreis, Eingang Zähringerallee
Die drei Grazien
Die Aufstellung der Skulptur von Wolfgang Thiel steht im Zusammenhang mit der Einrichtung der Pforzheimer Fußgängerzone in den Jahren 1984 bis 1986, die nach Plänen der Architekten Ursula Kaspar und Jörg Weber gestaltet wurde.
Auf fast quadratischem Grundriß ist eine niedrige, verklinkerte Betonfläche gemauert, worauf drei unterschiedlich hohe, ebenfalls verklinkerte Mauer- bzw. Sitzelemente angeordnet sind. Zwei dieser architektonischen Elemente werden von zwei lebensgroßen weiblichen Bronzefiguren beansprucht, die bunt bemalt sind.
Künstler: Wolfgang Thiel (geb. 1951)
Kunstwerkname: Pforzheimer Mädchen, 1984/85, Ausführung:1986
Material: Bronze, bemalt; Beton, verklinkert (Sockel)
Standort: Fußgängerzone, Nähe Galeria Kaufhof
Pforzemer Seckel
Die 1985 im Auftrag der Stadt geschaffene Figur des "Pforzemer Seckels" von Fritz Theilmann soll an den gleichnamigen, in Pforzheim geprägten, volkstümlichen Begriff erinnern.
Für das Verständnis des Necknamens "Seckel" haben sich zwei Interpretationen innerhalb einer größeren Zahl von historischen Deutungen behauptet. Zum einen könnten mit dem Wort Seckel die ledernen Säckchen oder Beutel mit Bargeld gemeint sein, die man seit dem Mittelalter auf den alljährlichen Pforzheimer Schützenfesten gewinnen konnte. Erfolgreiche Schützen erhielten gut gefüllte "Säckel", weniger schußsichere Teilnehmer nur halbvolle Beutel. Zum anderen führt die Entschlüsselung des Begriffs zu der historischen Begebenheit, daß nach Gründung der Pforzheimer Schmuckindustrie im Jahr 1767 Münzgold als Rohmaterial verwendet wurde, das man, für alle sichtbar, in offenen Behältnissen von der Bank holte.
Künstler: Fritz Theilmann (1902-1991)
Kunstwerkname: Pforzemer Seckel, 1985
Material: Bronze, roter Sandstein (Sockel)
Standort: Marktplatz, Nordseite
Rassler Denkmal
Fritz Theilmanns mehrteilige Figurengruppe der "Rassler" hat, wie auch die Skulptur des "Pforzemer Seckels", einen historischen Hintergrund.
Symbolisch dargestellt sind in den "Rasslern" die Arbeiter und Arbeiterinnen der Pforzheimer Schmuckindustrie, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts täglich in Gruppen zu Fuß aus den Nachbargemeinden in die Stadt kamen. Der Name bezieht sich auf die Geräusche, die ihre genagelten Schuhe beim Eilschritt auf dem Kopf Steinpflaster erzeugten. Zusätzlich muß das mitgebrachte Eßgeschirr klappernde Töne verursacht haben.
Der Künstler hat sich in seiner Gestaltung der Figuren nicht nur an den historischen Grundlagen des Begriffs orientiert, sondern dabei auch eigene Erinnerungen miteingebracht.
Künstler: Fritz Theilmann (1902-1991
Kunstwerkname: Die Rassler, 1982
Material: Bronze (Figuren), Pflastersteine (Sockel)
Standort: Poststraße, Ecke Kiehnlestraße
Raumfeld
Otto Herbert Hajek, von 1980 bis 1992 Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsuhe, fertigte 1990/1991 die Plastik "Raumfeld", die vor dem Pforzheimer Jugendzentrum Kupferdächle Aufstellung fand.
Die bemalte Stahlskulptur steht exemplarisch für Hajeks abstraktes, bildhauerisches Werk.
Künstler: Otto Herbert Hajek (geb. 1927)
Kunstwerkname: Raumfeld, 1990/91
Material: Stahl, Farbe
Standort: Kallhardtstraße, beim Kupferdächle
Der Schildkrötenreiter
Die 1913 entstandene Skulptur von Fritz Wolber krönte ursprünglich den südwestlichen Stützpfeiler der Roßbrücke an der Enz, wo sie bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg stand. Sie wurde während des Krieges leicht beschädigt und daraufhin zunächst am Schloßberg beim Archivturm aufgestellt.
In den 1950er Jahren gelangte die Figur dann in den südlichen Bereich der Kallhardtanlagen, wo sie auch heute noch steht.
Künstler: Fritz Wolber (1867-1952)
Kunstwerkname: Der Schildkrötenreiter, 1913
Material: Kunststein(Figur), Beton (Sockel)
Standort: Kallhardtanlagen, am Kupferhammer
Schloßtor
Das Werk von Gerhard Class entstand in Erinnerung an das mittelalterliche Untere Schloßtor, das sich fast an der gleichen Stelle befand und 1861 abgebrochen wurde.
Die Sparkasse Pforzheim hat es in Auftrag gegeben und der Stadt zum Geschenk gemacht. Die Einweihung erfolgte am 23. Oktober 1986.
Das "neue Schloßtor", wie die Arbeit gleich nach ihrer Aufstellung allgemein genannt wurde, ist in einen schmalen Streifen historischer Pflastersteine eingefügt, die ursprünglich dem Waisenhausplatz entstammten und bei seiner Umgestaltung seit Mitte der 1980er Jahre entfernt wurden.
Künstler: Gerhard H. Class (geb. 1924)
Kunstwerkname: Schloßtor, 1986
Material: roter Sandstein
Standort: Schloßberg, gegenüber der Schloßkirche
Der Schneckenreiter
Die Skulptur des "Schneckenreiters" ist als plastischer Gartenschmuck wahrscheinlich Ende der 1920er Jahre entstanden. Sie war ursprünglich für die Anlagen bei der Hindenburgbrücke (heute: Kallhardtbrücke) geschaffen worden.
Der Pforzheimer Bildhauer Emil Salm (eigentl. Karl Joseph Salm) hat in den 1920er und 1930er Jahren eine Vielzahl vorwiegend bauplastischer Werke in Pforzheim geschaffen. Dabei rückte die Darstellung der menschlichen Figur in den Mittelpunkt seiner Arbeit.
Künstler: Emil Salm (1878-1938)
Kunstwerkname: Der Schneckenreiter, ca. 1928
Material: Kunststein (Figuren), Beton (Sockel)
Standort: Stadtgarten u.Städtisches Klinikum, Park
Der Trommler
Der in Weymouth, England, geborene Künstler Michael Sandle kam 1973 als Lehrer für Bildhauerei an die Pforzheimer Fachhochschule für Gestaltung und hatte dort von 1977 bis 1980 eine Professur inne. Seit 1980 ist Sandle an der Karlsruher Akademie tatig.
Der "Trommler" war 1991 anläßlich der Ausstellung Kunst im Stadtbild Pforzheim" auf dem Gelände der Schloßbergauffahrt zu sehen. Nach dem Ende der Ausstellung gelang es, das Werk für das 1993 fertiggestellte neue Landratsamt in Pforzheim zu erwerben. Der Ankauf wurde von den Gemeinden des Enzkreises finanziert und dem Landratsamt als Geschenk übergeben.
Künstler: Michael Sandle (geb. 1936)
Kunstwerkname: Der Trommler, 1985
Material: Bronze, Kupferblech (Sockel)
Standort: Landratsamt Enzkreis, Außenbereich
Versuch zur Gemeinsamkeit
Die mehrteilige Arbeit von Wolfgang Thiel wurde im Zusammenhang mit der Umgestaltung der vielbefahrenen Leopoldstraße von der Stadt Pforzheim in Auftrag gegeben und im Juli 1996 eingeweiht.
Der Stuttgarter Bildhauer präsentiert sich auch mit dem neuen Werk "Versuch zur Gemeinsamkeit" in seiner unverwechselbaren Handschrift.
Der "Versuch zur Gemeinsamkeit" befindet sich auf leicht abschüssigem Gelände im Fußgängerbereich direkt an der verkehrsberuhigten Straße.Künstler: Wolfgang Thiel (geb. 1951)Kunstwerkname: Versuch zur Gemeinsamkeit, 1996Material: StahlStandort: Leopoldstraße, vor Modehaus Sinn
Vier Jahreszeiten
Die vier lebensgroßen, allegorischen Figuren der "Vier Jahreszeiten" werden dem bayrischen Bildhauer Ignaz Lengelacher (1698-1780) zugeschrieben, der von 1758 bis 1764 als Hofbildhauer in den Diensten des Markgrafen Karl Friedrich von Baden stand und in dieser Zeit den größten Teil des Skulpturenschmucks am Karlsruher Schloß schuf.
Die Vorgeschichte sowie das Aufstellungsdatum der Figuren lassen sich nicht mehr endgültig klären. Es wird jedoch vermutet, daß sie über den Karlsruher Garteninspektor Johann Michael Schweickardt aus dem Karlsruher Schloßgarten nach Pforzheim gelangten.
Künstler: Ignaz Lengelacher (1698-1780)
Kunstwerkname: Vier Jahreszeiten, um 1760
Material: roter Sandstein
Standort: Stadtmuseum, Kräutergarten
Der Leopard
Die Figur des "Leoparden" (griech.-lat.: "Löwenpanther") von Ernemann F. Sander wurde 1989 von der Stadt Pforzheim angekauft und anstelle einer 1986 gestohlenen Reiher-Plastik des Bildhauers Philipp Harth (1885-1968) im Blumenhof aufgestellt.
Künstler: Ernemann F. Sander (geb. 1925)
Kunstwerkname: Der Leopard, 1980, Nachguß 1989
Material: Bronze, Beton (Sockel)
Standort: Blumenhof






















