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Chronik der Stadtentwässerung

In der "Chronik der Stadtentwässerung" sind die wichtigsten und noch bekannten Fakten enthalten.

1526 Brunnenordnung
1535 Erste Polizeiverordnung über die hygienischen Zustände, vermutlich erster Bau von Ableitungsdolen für Niederschlags- und Brunnenwasser aus Pforzheim heraus
1539 Ordnung Mists
1777 Neue Wasserleitung für das Schloss
1806 Typhusepidemie
1824 Hochwasser zerstört die Würmtal-Wasserleitung
1836 Regierungsverordnung des badischen Mittel-Rheinkreises „die Handhabung der Reinlichkeit auf öffentlichen Plätzen sowie in Häusern und Hofräumen betreffend"
1852-1954 Umbau der Enztalwasserleitung
1865 Einschleppung der Cholera aus Frankreich
1867 ordnete das Bezirksamt an, dass alle Senkgruben und Winkel innerhalb von acht Tagen in genau vorgeschriebener Weise zu desinfizieren sind.
1868 Erste detaillierte Konstruktionsbeschreibung von Hausentwässerungen
28.4.1870 Geburtsstunde der Müllabfuhr
Juli 1870 Beginn einer geordneten Fass-Entwässerung in Pforzheim
6.11.1872 Zementdolen werden zugelassen und lösen gemauerter Kanäle/Dolen ab
23.12.1872 Städtische Abfuhrgesellschaft nimmt die Arbeit auf
18.8.1873 Abfuhreinrichtung für Fäkalstoffe arbeitet nun regelmäßig
13.1.1876 der Benutzungszwang zur Entsorgung der Abtrittgruben tritt in Kraft
<b>1892</b> <b>offizieller Beginn von systematischen Kanalisationsarbeiten in Pforzheim</b>
1894 Explosionsartige Typhusepidemie mit 55 Toten
1885 Prof.Dr. Otto Lueger wird mit einem generellen Kanalisationsplan beauftragt
1897 Der Kanalisationsplan wird vorgelegt und Gutachtern zur Prüfung übergeben
1.8.1898 Der Gemeinderat stimmt dem Ausbau einer geordneten Kanalisation zu
1898 Einleitung des wasserrechtlichen Verfahrens für die Enzkorrektur
23.5.1901 Wasserpolizeiliche Genehmigung zum Bau der Kanalisation und dem Klärbecken
1904 Auffüllung des Mühlbaches
1.1.1905 Brötzingen wird eingemeindet –auf einen Schlag 6.000 Bürger mehr in Pforzheim
1906 Kanalbau Hohenzollernstraße
1907 Neubearbeitung der Kanalisationsplanung durch das Tiefbauamt
13.9.1909 Bereitstellung von zusätzlichen 59.000 Reichsmark für Bau von Emscher Brunnen im Klärwerk
16.12.1910 Das Innenministerium erteilt die Nutzungsgenehmigung der Kläranlage
<b>23.1.1911</b> OB Habermehl teilte mit, dass die <b>Kläranlage</b> ihren <b>Betrieb aufgenommen</b> hat. Gereinigt werden durfte nur das übliche Schmutzwasser der Straßenkanalisation.
8.8.1911 Bericht des Städtischen Tiefbauamtes über den „Stand der Kanalisation der Stadt Pforzheim“
<b>29.1.1912</b> Amtliche Bekanntmachung über die sofortige Möglichkeit des Anschlusses allgemeiner Aborte und Pissoire an diejenigen städtischen Kanäle, welche mit der Kläranlage in Verbindung standen. <b>Geordnete Abwasserbeseitigung in Pforzheim<b>
1.1.1913 Dillweißenstein wird eingemeindet
1.4.1924 Teile der Gemarkung Haidach werden eingemeindet
1927 Die Emscherbrunnen erhalten Abdeckhauben zur Gasgewinnung
1.10.1929 Teile der Gemarkung Hagenschieß werden eingemeindet
1935 Bau von 5 Absetzbecken im Klärwerk
1948 Absetzbecken werden durch Enz-Hochwasser schwer beschädigt
1950 Aufsichtsbehörden verlangen rasche Verbesserung der hygienischen Verhältnisse in Pforzheim
1956-1959 Umfangreiche Umbauarbeiten des Klärwerks
04.10.1957 Inbetriebnahme der umgebauten Kläranlage
1956-1957 Bau eines Anschlusskanals nach Birkenfeld ab der Habermehlstraße
1961/1962 Bau des „Hämmerlesbergstollen“
Ab 1970 Planung umfangreicher Umbauarbeiten im Klärwerk
1.9.1971 Würm wird eingemeindet
1.4.1972 Hohenwart wird eingemeindet
1972-1978 Erweiterung des Klärwerkes mit Schlammentwässerung, Zulaufbauwerk, Rechen- und Sandfang, Vorklärbecken, Belüftungsbecken und Nachklärbecken
1973 Bau des „Wilferdinger Stollens“
1.1.1974 Büchenbronn wird eingemeindet
1.1.1975 Huchenfeld wird eingemeindet
20.9.1975 Eutingen wird eingemeindet
1977 Bau des Regenüberlaufbeckens Abnobastraße
1981 Inbetriebnahme des neuen Betriebsgebäudes mit Zentralwarte
15.12.1987 Gemeinderat nimmt Kenntnis vom ausführlichen Situationsbericht und beschließt die Beauftragung eines GEP zur Sanierung des Kanalnetzes und den Maßnahmen der Regenwasserbehandlung
1991 Nach 4-jähriger Bearbeitung erfolgt die Übergabe des GEP und des Digitalisierten Kanalbestandes
1992 Gründung des Amtes für Stadtentsorgung (SEA) mit den Bereichen Stadtentwässerung und Abfallwirtschaft
1993 Inbetriebnahme der Bodenfilteranlage Trudelweg
Mai 1994 Umzug SEA von der Zerrennerstr. 26 in die Östliche-Karl-Friedrich-Str. 37a und ins Technische Rathaus
1997-1999 Bau des „Obsthof-Stollen“.
10.10.2000 Inbetriebnahme des „Obsthofstollen“
2000 4. Nachklärbecken und Eindicker im Betrieb
2001 Bau des Faulturms im KLW
21.03.2003 Inbetriebnahme der Anlagen der Kämpfelbachableitung
2004 Ab dem 01.01. ist die Stadtentwässerung Pforzheim ein Eigenbetrieb (ESP)
09.3.2005 Verleihung des Gütezeichens R an den Kanalbetrieb
12.4.2004 Verleihung der Zertifizierung des Betriebslabors der Kläranlage
2005 Inbetriebnahme der Erweiterung der Vorflutkanalisation „Wilferdinger Stollen“
2006 Zum 01.01. wird eine getrennte Abwassergebühr eingeführt
2007 Inbetriebnahme eines neuen Rechengebäudes
2009 Fahrzeughalle und Umbau Betriebsgebäude für Kanalbetrieb. Umzug im Dezember vom Bauhof ins Klärwerk
Dez. 2010 Baubeginn des Großprojektes „Enzdüker“
April 2011 Umzug der Verwaltung aus der Östlichen-Karl-Friedrich-Str. 37 a in die Straße Am Mühlkanal 16
15.08.2011 Durchschlag des Enzdükers im Zielschacht an der Stadtkirche
10.10.2011 Tunnelanschlagfeier "Annekathrin-Stollen" zur Entwässerung des Gewerbegebiets Buchbusch
31.01.2012 Festakt der Stadtentwässerung Pforzheim zum Jubiläumsjahr 2012
05.04.2012 Besichtigung Buchbusch mit Begehung „Annekathrin-Stollen“
30.06.2012 Besichtigung und Begehung „Enzdüker“ (ca. 750 Besucher)
15.07.2012 „Tag der offenen Tür auf der Kläranlage“ (ca. 1000 Besucher)
12.07.2013 Inbetriebnahme "Enzdüker"