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Das durch das Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderte Projekt „Sanierung der Innenbeleuchtung des Alten Rathauses der Stadt Pforzheim“  ist beendet.

Bei diesem Projekt wurden im Alten Rathaus die kompletten 122 veralteten Stehleuchten gegen neue moderne LED-Arbeitsplatzleuchten ersetzt. Die Umrüstarbeiten fanden zwischen Dezember 2013 und März 2014 statt. Durch diesen Austausch kann man eine Einsparung von mindestens 60 % rechnen.

Die alten Stehleuchten hatten eine Systemleistung von 160 – 310 W. Zuzüglich wurde davor eine 60 W Glühbirne eingeschaltet um eine Grundhelligkeit zu gewährleisten bis das „Hauptleuchtmittel“ seine volle Leistung erreichte. Diese Leuchten richteten das Licht in Richtung Decke und schafften so eine im Raum durchschnittliche Beleuchtungsstärke von ca. 200 lx. Allerdings wurde an den Arbeitsplätzen ein Helligkeitswert von 90 – 250 lx gemessen. Die neuen LED-Stehleuchten sind mit einer hochmodernen Steuerung ausgestattet, die die Präsenz sowie die Helligkeit am Arbeitsplatz erfasst, auswertet  und die Leistung dementsprechend steuert.  So könnten die Leuchten mit ihren insgesamt 105 W Systemleistung ein Helligkeitswert von min. 1200 lx am Arbeitsplatz schaffen! Durch die Steuerung wird aber darauf geachtet, dass die mindestens geforderten 500 lx am Arbeitsplatz erfüllt werden.

Die neuen Leuchten sollen nach Herstellerangaben 60.000 Betriebsstunden erreichen können. Bei etwa 2.750 Betriebsstunden im Jahr sind das über 20 Jahre Lebensdauer. Der jährliche CO2-Ausstoß reduziert sich hierdurch um ca. 19,5 Tonnen. Die Berechnung und Ausarbeitung erfolgte nach der DIN EN 12464. 

Durch die Umrüstung entstehen positive Effekte wie beispielsweise die Reduzierung des Stromverbrauches, CO2-Einsparungen, geringere Wartungskosten, sowie für die Mitarbeiter eine hochflexible Stehleuchte mit zum Beispiel drehbarem Leuchtenkopf und manuelles, separates schalten bzw. dimmen des direkten und indirekten Lichtes. Die Kosten belaufen sich hierfür auf ca. 134.000 €, wobei 40 % dieser Kosten gefördert werden.

Gefördert wird diese Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Gefördert wird diese Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Die Kosten belaufen sich auf ca. 120.000.-- € wobei 20% dieser Kosten gefördert werden.