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Seit März 2011 wird in Pforzheim das Projekt „Arbeitsmarktliche Unterstützung von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen“ umgesetzt. Die erste Förderperiode bis 06/2015 war unter dem Begriff „Xenos Bleiberecht“ bekannt.
Seit 07/2015 wird das IvAF-Projekt („Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen“) unter dem Namen NIFA (Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit) fortgesetzt.

Es unterstützt zugewanderte Flüchtlinge und bleibeberechtigte Menschen dabei in Deutschland anzukommen, eine Arbeit zu finden und unabhängig von sozialen Hilfsleistungen zu leben.

Partner dieses Projekts sind die Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung mbH, die Integrationsbeauftragte der Stadt Pforzheim und das Jobcenter Pforzheim. Diese wollen zusammen ein Ziel  erreichen: Den zugewanderten Menschen eine Zukunftsperspektive mit finanzieller Unabhängigkeit bieten. 
Doch der Weg dorthin ist nicht immer einfach und häufig müssen vorher unterschiedliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.

Im Jobcenter der Stadt Pforzheim begleitet Frau Astrid Köhler die Teilnehmenden dieses Projekts auf ihrem Weg. Es gilt, nicht nur einen passenden Arbeitsplatz für die Kundinnen und Kunden zu finden, sondern die betroffenen Menschen zusätzlich beim Erwerb von Qualifikationen zu begleiten und zu unterstützen. Hierzu zählen vor allem das Erlernen der deutschen Sprache, die Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen und die Aufklärungsarbeit über den deutschen Arbeitsmarkt.
In Pforzheim betrifft dies insbesondere Iraker und Syrer. Aber auch andere Nationalitäten sind erwähnenswert. So gibt es im Projekt auch viele Teilnehmende aus den ehemaligen sowjetischen Teilrepubliken, Afghanistan, Sri Lanka, dem Iran oder Afrika. In diesen Regionen waren für die Teilnehmenden häufig die eigene Sicherheit und die Sicherheit der Familie nicht mehr gewährleistet.

Frau Köhler berichtet, dass ihre Kunden um die Chance in Pforzheim wissen und wertschätzen, dass ihnen hier geholfen wird. Es ist eine sehr hohe Motivation der Teilnehmer erkennbar, die eigene Situation und vor allem auch die Situation der eigenen Kinder zu verbessern.

Die Arbeit im Projekt trägt bereits Früchte. Es konnte eine Vielzahl von Teilnehmer in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt werden. Andere befinden sich noch auf dem Weg dorthin und absolvieren gerade Sprachkurse oder Qualifizierungen.