Content

  • Bergahornblüte
  • Bergahornborke
  • Bergahornkospe
  • Bergahornblatt

Merkmale

Der Bergahorn wird etwa 25-30 in Ausnahmefällen auch 40 m hoch und kann ein Alter von 400-600 Jahren erreichen. Er bildet ein tiefgehendes Wurzelwerk aus, das nur in der Jugend zu Stockausschlägen neigt. Die Rinde ist zunächst glatt, entwickelt sich mit zunehmendem Alter -ähnlich wie bei der Platane- zu einer sich abschuppenden Borke. Die ca. 20 cm langen Blätter des Bergahorns sind handförmig gelappt, langgestielt und gegenständig. Sie sind an den Unterseiten entlang der größeren Blattadern bräunlich behaart. Die Blattstiele weisen auf der dem Licht zugewandten Seite eine rötliche Färbung auf. Im Herbst leuchten die Blätter des Bergahorns goldgelb.

Der Bergahorn blüht im Alter von 15 – 40 Jahren (je nach Standort) zum ersten Mal und entwickelt dann männliche, weibliche und mitunter auch zwittrige Blüten. Die Bestäubung geschieht durch Insekten. Die Nussfrüchte sind geflügelt und sitzen paarig zusammen (Propeller). Nach der Reife lösen sie sich im Winter vom Baum und werden mit dem Wind verbreitet.

Holz

Das Holz ist von sehr heller Farbe, hart und dicht. Es wird für allerlei Haushaltsgegenstände, für Möbel, Billardstöcke und Schnitzarbeiten verwendet. Darüber hinaus eignet es sich auch für Parkette und ist als Furnierholz beliebt.

Waldbau

Der Bergahorn ist sehr schattentolerant und gedeiht gut in schattigen, feuchten und kühlen Lagen vom Hügelland bis hinauf auf etwa 1700 Metern Höhe. Er kommt vor allem in Schlucht- und Auwäldern sowie in Bergmischwäldern vor. Dabei kommt er mit vielen unterschiedlichen Böden zurecht und gedeiht auch auf feuchten Geröllflächen, wogegen ihm Staunässe nicht bekommt.
In Pforzheim beträgt der Anteil des Bergahorns am Gesamtbestand etwa 6 %.