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Bild: Schachbrettfalter auf Sumpfkratzdistel ©Karola Keitel

Am Zusammenfluss von Nagold, Enz und Würm gelegen, zeichnet sich der Stadtkreis Pforzheim durch eine sehr vielgestaltige Natur aus. Dies ist vor allem auf die unterschiedlichen geologischen und morphologisch-tektonischen Gegebenheiten zurückzuführen. So ist der Norden des Stadtgebiets mit seinen auf Muschelkalk liegenden Böden dem eher flachwelligen Kraichgau zuzurechnen. Die Böden sind sehr fruchtbar, weshalb die Landschaft von der Landwirtschaft geprägt ist. Bei einer nur extensiven Wiesenbewirtschaftung finden wir hier artenreiche Mager- und Halbtrockenrasen. Die Wälder weisen einen hohen Laubholzanteil auf.

Südlich der Enz beginnt die gehobene Mittelgebirgslandschaft des Nordschwarzwaldes im Buntsandstein als prägendem Gestein. Enge Kerbtäler mit steilen Hängen, Wälder mit relativ hohem Nadelholzanteil, Geröllhalden und saure, relativ nährstoffarme Böden, die sich nicht so sehr für die Landwirtschaft eignen, sind kennzeichnend für eine reizvolle Landschaft, die in hohem Maße auch der Erholung der Stadtbevölkerung dient.

Eine intakte Natur nicht nur für uns, sondern auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten, ist eine vorrangige gesellschaftliche Aufgabe. Darüber hinaus ist eine vielgestaltige Kultur- und Naturlandschaft auch ein positiver Faktor für den Wirtschaftsstandort Pforzheim.

Um unsere Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten, sieht das Naturschutzgesetz des Landes Baden-Württemberg die Möglichkeit vor, besonders wertvolle Flächen unter Schutz zu stellen. Unterschiedliche Schutzgebiete sind im Stadtkreis Pforzheim ausgewiesen. Nähere Informationen können in der Rubrik "geschützte Fläche" aufgerufen werden.