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1. Evangelische Kirche

Im Juni 1404 wird zum ersten Mal eine Kapelle in Huchenfeld erwähnt. Der untere Teil des Kirchturms geht möglicherweise auf die damalige Kapelle zurück und dient heute als Altarraum. Südlich davon baute man später die Sakristei an. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde die Kapelle ausgebessert und erweitert, um 1506 wurde sie dem Heiligen Ulrich geweiht.

Nachdem die Einwohnerzahl Huchenfelds im Lauf der Jahre stieg und das Dorf - mittlerweile durch die Reformation evangelisch - im Jahr 1680 zu einer selbstständigen Pfarrei mit den Außenorten Weißenstein und Büchenbronn geworden war, reichte die Kapelle nicht mehr aus. In den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts wurde der Bau erweitert. Nach mehreren Ausbesserungsarbeiten wurde der bis dahin niedrige Turm 1933 erhöht.

Seit 1974 ist das Innere der Kirche denkmalgeschützt; v.a. das Kruzifix und der Taufstein aus dem 15. Jahrhundert und die Kanzel aus dem 19. Jahrhundert.

2. Alter Turnplatz

Bei der Anbindung der Reichenbacherstraße an die Huchenfelder Hauptstraße befindet sich der "Alte Turnplatz" . Er wurde bis 1922 von der Schule und dem Turnverein benutzt. Dort sollen auch Volksfeste mit Kettenkarussels und Schiffschaukeln stattgefunden haben. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg  1870/71 umrahmte man den Platz mit vier Linden- und zwei Kastanienbäumen, die bis zum Ausbau der Ortsdurchfahrt in den 1960er Jahren standen. Im Jahre 1922 errichtete die Gemeinde Huchenfeld zur Erinnerung an die Vermissten und Toten des Ersten Weltkrieges dort ein Kriegerdenkmal.

3. Altes Schulhaus

Das Huchenfelder Schulhaus war im Jahr 1913 erbaut worden - ohne sanitären Anlagen, was damals noch dem üblichen Standard entsprach. Fast sechzig Jahre lang drückte die Huchenfelder Jugend hier die Bänke, bis schließlich im Jahr 1971 der Umzug in ein neues modernes Schulzentrum die Räume verwaisen ließ.

In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für das erhaltenswerte Haus überlegt, die aber allesamt an den zu hohen Umbaukosten scheiterten.

Fast zehn Jahre stand das Haus leer, bis der Huchenfelder Ortschaftsrat im Jahr 1980 den Antrag stellte, das Gebäude zu sanieren und den Huchenfelder Vereinen zur Verfügung zu stellen. Es wurde mit der Stadt eine Vereinbarung getroffen. Die Stadt sorgte für die grundlegende Sanierung des Gebäudes, dafür übernahmen die Vereine die Kosten für die Ausgestaltung ihrer eigenen Räume. Am 19. Mai 1985 fand die Einweihung statt. Im Haus der Vereine befinden sich heute der Gesangsverein "Eintracht Huchenfeld", der "Harmonika-Spielring Huchenfeld-Würm e.V.", der "Schwimm- Sport-Verein Huchenfeld", der "Turnverein Huchenfeld" und die das "DRK Bereitschaft Huchenfeld"

4. Rathaus Huchenfeld

1845 brannte das alte Schulhaus ab und im folgenden Jahr baute man ein neues an derselben Stelle. Darin stand ein Raum im ersten Stock der Gemeinde als Rathaussaal zur Verfügung. Als die Gemeinde Huchenfeld 1882 das ehemalige Gasthaus zum Hecht erwarb und zum Schulhaus umbauen ließ, gab es im Kombinationsbau Schulhaus/Rathaus mehr Platz für die Gemeindeverwaltung.

Im Jahr 1936 baute man die ehemalige Lehrerwohnung im Obergeschoss des Rathauses zu Arbeitszimmern für die Gemeindeverwaltung um. 1962 schätzt man den Zustand des Verwaltungsgebäudes in Huchenfeld als sehr schlecht ein. Verschiedene Pläne zum Umbau und zur Erweiterung des Rathauses wurden erarbeitet. Schließlich entschied man sich für einen Neubau. Das neue Rathaus wurde am 27. September 1968 eingeweiht.  

Im Jahr 2012 wurde der Rathausplatz umgestaltet, indem auf der Fläche hinter dem Backhaus ein Rosenplatz angelegt und neue Sitzgelegenheiten geschaffen wurden. Dieser Platz rund um den Brunnen lädt zum Verweilen ein.

5. Spaziergänge rund um Huchenfeld

Die grüne und malerische Landschaft rund um Huchenfeld lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Wer sich sportlich betätigen will, ist am Familien - Bewegungspfad genau richtig. Dieser 1,4 km lange Pfad, mit sieben Geräten ausgestattet, lädt Sie dazu ein, sich körperlich fit zu halten.