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Es werden keine Pflegemaßnahmen durchgeführt, anfallendes Holz darf nicht entnommen werden. Die Anlage von Fußwegen ist erlaubt.

Bannwald Zimmeracker

  • Bild: Bannwald Zimmeracker (c) Hilligardt, AFU
  • Bild: Bannwald Zimmeracker (c) Hilligardt, AFU
  • Bild: Bannwald Zimmeracker (c) Hilligardt, AFU
  • Bild: Bannwald Zimmeracker (c) Hilligardt, AFU
  • Borkenkäfer (c) Hilligardt, AFU

Der Bannwald befindet sich südöstlich von Würm im Waldgebiet Hagenschieß. Teile sind in das Naturschutzgebiet Unteres Würmtal und in das Landschaftsschutzgebiet für den Stadtkreis Pforzheim einbezogen. Der Orkan „Lothar“ hat Weihnachten 1999 zu erheblichen Verwüstungen im Gebiet geführt. Da die Verluste an Bäumen hauptsächlich Nadelhölzer betraf, ist bei einer ungestörten Entwicklung von einer Stärkung des Laubholzanteils vor allem der Buche, die bereits jetzt stark vertreten ist, auszugehen. Ziel der Bannwaldausweisung ist die Sicherung der unbeeinflussten Entwicklung eines naturnahen Waldökosystems mit seinen Tier- und Pflanzenarten. Der Prozess soll wissenschaftlich begleitet werden.

Der 2001 ausgewiesene Bannwald umfasst die Fläche des ehemaligen Bannwalds "Zimmeracker-Scheiterhau" und die Fläche des ehemaligen Schonwalds "Saustall". Ein Teilbereich gehört gleichzeitig zum Naturschutzgebiet "Unteres Würmtal". Der Bannwald hat eine Größe von rund 112 ha.

Karte Waldschutzgebiete (Kartendienst der LUBW)