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Neujahresempfang der Stadt Pforzheim

OB Hager stellt seine Rede unter das Motto „Unser Weg für Pforzheim“ – drei Bürgermedaillenträger ausgezeichnet - 1600 Anwesende

Es ist ein Klassiker mit Tradition – der Neujahresempfang der Stadt Pforzheim. An jedem zweiten Sonntag zum Jahresbeginn vergibt die Stadt Pforzheim an verdiente Persönlichkeiten die Bürgermedaille, gleichzeitig nutzt der Oberbürgermeister die Möglichkeit, rund 1600 Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf das bevorstehende Jahr „einzustimmen“. Ein Schwerpunkt ist dabei die Verleihung einer besonderen Ehrung durch die Stadt Pforzheim. Die Bürgermedaillen 2017 haben am Sonntag Dr. Gerhard Heinzmann, Brigitte Walter und Robert Weiß empfangen. Alle wurden für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. (Die Laudationes sind angehängt). Die Musik kam dieses Mal vom Stadttheater. Insbesondere die Vorträge von Johannes Strauß (Lagunenwalzer) und Franziska Tiedtke (Schwipslied) wurden lautstark gefeiert.

In seiner Rede beleuchtete der Oberbürgermeister zunächst die Themen Sicherheit, und angesichts der jüngsten Anschläge auch daraus resultierende Sicherheitsmaßnahmen. „Das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger spricht heute eine andere Sprache als noch vor einem Jahr… kurz vor Weihnachten habe ein Austausch der Stadtspitze stattgefunden mit Vertretern von Bürgervereinen und weiteren Institutionen“. Gleichzeitig richtete OB Gert Hager den Kompass aus für den Weg der Stadt Pforzheim. Vieles sei bereits erreicht, etliches am Werden: ZOB, Fußgängerzone, Innenstadt- Ost, Wohnkonzept, die Themen Bildung und Betreuung und Kinderbetreuung seien im Fokus der Stadtverwaltung: wenn man die Hauptfelder zusammennehme, „Betreuung und Bildung, wirtschaftliche Entwicklung, Wohnbebauung, Innenstadtentwicklung, Sauberkeit und Sicherheit und nicht zuletzt die Integration so wird rasch klar, dass dies zwar für sich genommen jeweils einzelne Handlungsfelder sind. Wenn man – und dies müssen wir unbedingt tun – dies jedoch zu einem Gesamtbild zusammenfügt, wird rasch klar, dass wir es mit einem präzisen und in sich stimmigen Konzept für die Zukunft unserer Stadt zu tun haben“, so der Oberbürgermeister.

Um am Ende Erfolg zu haben, brauche es einer gemeinsamen Klammer, „ja die DNA unserer Stadt – darüber müssen wir uns gewiss sein. Erfinden müssen wir dafür nichts Neues, sondern wir haben bereits etwas, das andere nicht haben und auch niemals haben werden: unsere Marke „Goldstadt“, so der Rathaus- Chef. In seiner Rede erinnerte der Oberbürgermeister auch an die robuste Wirtschaft in der Bundesrepublik, und in Pforzheim. Im Jahr 2009 habe es 46.000 Sozial-versicherungspflichtige Stellen in Pforzheim gegeben, die Zahl der Arbeitsplätze sei inzwischen auf mehr als 56.000 in Pforzheim gestiegen. Und auf noch eines wies der Oberbürgermeister in seiner Rede hin: Auf das 250jährige Jubiläum der Pforzheimer Schmuck-und Uhrenindustrie. Dieser Wirtschaftszweig hat die Grundlage gelegt für unsere heutige zukunftsorientierte Wirtschaftsstruktur. Präzises Arbeiten, präzise Technik, Schmuck und Uhren sowie Design seien der unverwechselbare Markenkern.

Einbürgerungsfeier erstmalig direkt vor dem Neujahresempfang

Erstmals fand die Einbürgerungsfeier der Stadt Pforzheim unmittelbar vor dem Neujahresempfang statt. 15 „neue“ Eingebürgerte haben sich mit ihren Familienangehörigen im Kleinen Saal des CCP eingefunden, insgesamt rund 50 Personen. OB Hager machte in seiner Rede auf die Bedeutung der Einbürge-rung für die Integration aufmerksam. Hasnaa Dahabi sprach für die Eingebürgerten. Noah Bacecioglu, ein junger Geiger der Jugendmusikschule umrahmte die Feierstunde musikalisch. Der OB überreichte jeweils einen Pforzheim- Bildband, die Kleinen bekamen einen Goldstadt- Bären. Am Ende wurde gemeinsam die Nationalhymne gesungen. Zahlreiche Teilnehmer besuchten anschließend den städtischen Neujahresempfang.

Von: Sonntag, 08. Januar 2017