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Das EU-Projekt (T)Winning for Europe fand vom 26.-28. Juni 2014 in Pforzheim statt. Bei dem erstmaligen Zusammentreffen aller 8 Partnerstädte in Pforzheim anlässlich zweier 25-jähriger sowie weiterer Jubiläen und im Gedenken an „100 Jahre Ausbruch 1. Weltkrieg“ werden wir uns mit der europäischen Geschichte in Krieg und Frieden beschäftigen. Viele Städtepartnerschaften basieren auf Kriegsgeschehnissen. Im Rahmen des Projekts soll deutlich gemacht werden, welche Bedeutung den Partnerschaften auf dem Weg zu einem friedlichen Europa bislang und in der Zukunft zukommt.

Alle Teilnehmer(deutsch-ausländischen Gesellschaften, Schulen, Jugendgruppen, Zeitzeugen, Gastfamilien, Sportpartnerschaft und Alpenverein) können sich mit ihrer persönlichen Geschichte als aktive Bürger während der Begegnung einbringen. So wird die gemeinsame europäische Identität gestärkt.

Das Bewusstsein für Europa im täglichen Leben soll geschärft werden. Basierend auf individuellen Erfahrungen werden auch EU-Themen wie die Verleihung des Friedensnobelpreises, demographischer Wandel und Jugendarbeitslosigkeit behandelt. Damit findet eine Konkretisierung des Begriffs Europa vom Abstrakten hin zum Europa der Bürger im Alltag.

Eigene Handlungsansätze, quasi "Visionen" werden entwickelt, wie Städtepartnerschaften Europa prägen und wie sie in Zukunft aussehen sollen und können. Diese Erkenntnis fließt in eine Abschlussagenda ein, die die Bewertung und die Erfolge der bisherigen Partnerschaftsarbeit beschreibt und Visionen für die künftige gemeinsame Arbeit festlegt.

Unter den Teilnehmer werden Menschen jeden Alters sein. Diese breite Streuung ermöglicht eine Weitergabe von Erfahrungen, die dazu genutzt wird, ein zukunftsfähiges Konzept für die weitere städtepartnerschaftliche Zusammenarbeit zu entwickeln. Hier wird die europäische Aussöhnung erlebbar und führt so direkt in unser neues gemeinsames Europa.

Alle Europaakteure in Pforzheim, insbesondere die deutsch-europäischen Gesellschaften, sind eingeladen, sich mit ihren Ideen, Vorstellungen und Visionen für die zukünftige Zusammenarbeit im Rahmen der Städtepartnerschaften einzubringen.

Wir möchten mit dem Zusammentreffen aller Partnerstädte den Netzwerkgedanken und auch die inhaltliche Zusammenarbeit im Rahmen eines Fachaustauschs stärken.

Die Gäste werden in der Regel in Gastfamilien untergebracht, um hier Kontakte zu schließen oder zu vertiefen.

Die offizielle Sprache der Begegnung ist englisch.