Inhalt

Die Gewaltpräventionsoffensive an Pforzheimer Schulen ist eine Weiterentwicklung des Netzwerks Gewaltfreie Schule, das von 2005 bis 2008 an Schulen mit Schulsozialarbeit durchgeführt wurde. Seit 2008 wird mit dem bundesweit anerkannten Präventionsprogramm Konflikt-KULTUR gearbeitet.

Zielsetzung der Gewaltpräventionsoffensive

Das Ziel der Gewaltpräventionsoffensive an Pforzheimer Schulen ist es, der Gewaltentwicklung an den Schulen mit einem geeigneten Konzept zu begegnen und die Gewalt zu verringern.

Aufgaben und Inhalte der Gewaltpräventionsoffensive

Bei der Gewaltpräventionsoffensive an Pforzheimer Schulen werden Lehrkräfte, die jeweiligen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie ausgewählte Kooperationspartner geschult, Schülerinnen und Schülern soziale und emotionale Kompetenzen zu vermitteln. Zudem wird an den Schulen an einem festen Regelsystem gearbeitet. Dadurch wird vermieden, dass Schülerinnen und Schüler zu Opfern werden und mögliche Täter werden gestoppt. Grenzsetzungen und Werteorientierung spielen dabei eine große Rolle.

Beteiligte Schulen und Kooperationspartner

Nachfolgend werden alle Bausteine mit den beteiligten Schulen und Kooperationspartnern in Pforzheim benannt. 
Weitere inhaltliche Informationen finden Sie unter Konflikt-KULTUR

Gut Arbeiten

Der Fortbildungsbaustein „GUT ARBEITEN“ wird an der Insel-Grundschule, der Südstadtschule, der Karl-Friedrich-Schule, der Brötzinger Schule, der Arlinger Schule, der Otterstein-Werkrealschule und der Schanzschule umgesetzt sowie an der Osterfeld-Realschule, der Fritz-Erler-Schule und am Theodor-Heuss-Gymnasium eingeführt.

Zusammen Leben/Systemische Mobbingintervention

Durch den Fortbildungsbaustein “ZUSAMMEN LEBEN/ SYSTEMISCHE MOBBING INTERVENTION“ wurden bereits an 24 Schulen mit Schulsozialarbeit Tandems aus einer Lehrkraft und einer Schulsozialarbeiterin oder eines Schulsozialarbeiters, sowie Lehrkräfte aus der Fritz-Erler-Schule, der Heinrich-Wieland-Schule und des Kepler-Gymnasiums ausgebildet. Wichtige Netzwerkpartner sind ausgebildete Fachkräfte aus der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und deren Familien aus Pforzheim, der Schulpsychologischen Beratungsstelle, der Polizei, sowie von stark.stärker.WIR. die Präventionsbeauftragten.

Systemisches Konfliktmanagement

In den Fortbildungsbausteinen „Systemisches Konfliktmanagement“ in Schule und Jugendhilfe wurden 2014 in zwei 12- tägigen Fortbildung 30 Schulsozialarbeiter/innen und Lehrkräfte insbesondere im Bereich MEDIATION und TAT-AUSGLEICH ausgebildet.

Teilnehmende Schulen:
Alfons-Kern-Schule, Arlinger Schule, Buckenbergschule, Bohrainschule, Brötzinger Schule, Haidachschule, Insel-Grundschule, Insel-Werkrealschule, Insel-Realschule, Johanna-Wittum-Schule, Karl-Friedrich-Schule, Konrad-Adenauer-Realschule, Ludwig-Erhard-Schule, Maihälden-Grundschule, Nordstadtschule, Osterfeld-Realschule, Ottersteinschule und Weiherbergschule, insbesondere im Bereich MEDIATION und TAT-AUSGLEICH ausgebildet.

Resilienz

2015 fanden zum ersten Mal zwei jeweils fünftägige Fortbildungen zur Resilienz in Schule und Jugendhilfe für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an Grundschulen und weiterführenden Schulen in Pforzheim statt. Insgesamt wurden 32 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie Lehrkräfte aus 16 Pforzheimer Schulen ausgebildet, um die Stärkung psychischer Widerstandskräfte von Schülerinnen und Schülern an den unten aufgeführten Schulen zu erreichen.

Teilnehmende weiterführenden Schulen:
Arlinger Schule, Brötzinger Schule, Bohrainschule, Osterfeld-Realschule, Insel-Werkrealschule, Karl-Friedrich-Schule in Eutingen, Konrad-Adenauer-Realschule, Weiherbergschule sowie Reuchlin-Gymnasium und Fritz-Erler-Schule
Teilnehmende Grundschulen:
Brötzinger Schule, Buckenbergschule, Maihäldenschule, Insel-Grundschule, Osterfeld-Grundschule, Haidachschule, Schanzschule und Weiherbergschule

Frau Lorenz (Lehrerin an der Fritz-Erler-Schule und Präventionsbeauftragte des RP Karlsruhe im Regionalteam Pforzheim, Enzkreis, Calw und Nagold) ist Fortbildungsteilnehmerin und hat nach dem ersten Fortbildungsblock für die weiterführenden Schulen einen Artikel über die Fortbildung verfasst, den sie hier nachlesen können.

Klassenrat

Klassenrat ist eine Methode zur Entwicklung, Förderung und Erhaltung einer demokratisch ausgerichteten Klassengemeinschaft. In 21 Schulen mit Schulsozialarbeit wurden Schulteams (Schulsozialarbeiter/innen, Lehrkräfte und Netzwerkpartner) ausgebildet, darüber hinaus wurden Schulen bei der Implementierung des Klassenrates in der Schule bzw. Klassenstufe unterstützt.

Ausführliche Informationen zur Klassenrat-Fortbildung finden Sie unter www.blum-educonsult.de