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GirlZone – ein Projekt zur Berufsorientierung und Lebenswegplanung von Mädchen

Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügt den Medien zu Folge über ein gesundes Selbstbewusstsein, das Wissen um die eigenen Stärken sowie eine besonders gute Schulbildung. Die Berufsorientierung und Lebenswegeplanung vieler Mädchen orientiert sich jedoch nach wie vor überwiegend an gesellschaftlichen Erwartungshaltungen und tradierten Rollenbildern.

Über den Girls‘ Day hinausgehend entwickelte daher die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pforzheim in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Enzkreises, der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim und der Koordinatorin des Projekts „Check_Ing – Frauen und Technik“ der Hochschule Pforzheim ein Projekt zur Berufsorientierung und Lebenswegplanung von Mädchen.

Das Projekt „GirlZone“ basierte auf einem modular aufgebauten Konzept und ermöglichte Schülerinnen aus Pforzheim und dem Enzkreis sich mit gesellschaftlichen Erwartungshaltungen und tradierten Rollenbildern auseinander zu setzen. Gleichzeitig sollten die Mädchen bestärkt werden, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Das primäre Ziel des Projekts war, Mädchen dabei zu unterstützen, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern und eine Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunft und Lebenswegplanung anzuregen. Durch den Einsatz vielseitiger und kreativer Methoden sollten die Teilnehmerinnen ihre individuellen Ressourcen, Stärken und Kompetenzen erleben und dadurch an Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit gewinnen.

„GirlZone“ umfasste zehn Module, die als schulbegleitende Maßnahme stattfanden und war für Schülerinnen der Klassenstufe sieben von Real- und Werkrealschulen konzipiert. Als Partnerschulen konnten die Otterstein-Realschule und Insel-Werkrealschule in Pforzheim und die Mörike-Realschule in Mühlacker gewonnen werden. Insgesamt beteiligten sich 15 Schülerinnen an dem Projekt.
Mehr Infos zu den Modulen

Projektträger war die Stadt Pforzheim, vertreten durch die Gleichstellungsbeauftragte. Gefördert wurde „GirlZone“ durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg im Rahmen des Förderprogramms „Mädchen gestalten Zukunft“.
Dokumentation zum Projekt „GirlZone“