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Bereitschaftspflege bedeutet, dass ein Kind in einer Krisensituation ad hoc, vorübergehend für einige Tage oder Wochen in einer Pflegefamilie aufgenommen wird. Der Verbleib des Kindes ist begrenzt auf die Zeit bis zur Klärung, wo es danach leben kann.
Die Kontakte zu den leiblichen Eltern oder bisherigen Bezugspersonen bleiben bestehen. Die Ausgestaltung und Häufigkeit werden mit den Beteiligten abgesprochen und finden zum Erhalt der bestehenden Beziehungen i. d. R. häufiger statt als in einer Vollzeitpflegefamilie.
Auch die bisherigen Bezüge wie Kindergarten und Schule bleiben in dieser Klärungsphase erhalten.

Rechtlich ist die Bereitschaftspflege in den  §§ 20 (Versorgung in Notsituationen), 33 (Vollzeitpflege) und 42 SGB VIII (Inobhutnahme) begründet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Ihre Eignung vorausgesetzt können Sie zuerst eine „Probezeit“ durchlaufen, um zu überprüfen, ob diese Tätigkeit für Sie und Ihre Familie passt. In der Regel dauert es nicht lange, bis Sie wegen einer Unterbringung angefragt werden, wobei Ihre familiäre Situation mitberücksichtigt wird. Für weitere Informationen zum Thema Bereitschaftspflege können Sie sich direkt bei Frau Käser melden.