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Veranstaltungen im Rahmen von Pforzheim Mitte

Heute keine Veranstaltungen.
  • Simulation Fussgängerzone
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Für den Haupteinkaufsbereich der Stadt wurden verschiedene Planungen begonnen, die dazu führen sollen, das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Es soll erreicht werden, dass mehr Menschen sich länger in der Innenstadt aufhalten und die Wahrnehmung der Innenstadt als gute Stube positiver wird, Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus entwickelt. Durch die Etablierung des Innenstadtrings können die Verkehre, deren Ziel nicht die Innenstadt ist (Durchgangsverkehre), um die Innenstadt herumgeleitet werden. So besteht die Möglichkeit, die Straßenräume neu aufzuteilen und zu gestalten. Um die Verkehre besser zu leiten und zu lenken wird ein Parkleitsystem eingerichtet werden.

Wichtige Projekte zur Aufwertung der Innenstadt sind die Umgestaltung der Zerrennerstraße zum Stadtboulevard mit ebenerdigen Querungsmöglichkeiten, mehr Fläche für Fußgänger und Radfahrer und die Entschleunigung des Verkehrs zugunsten mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheitsempfinden. Die Sofortmaßnahme im westlichen Abschnitt wird zum Jahreswechsel 2014/15 umgesetzt. Der östliche Abschnitt soll 2015 folgen.

Der Leopoldplatz soll mittelfristig ebenfalls umgestaltet werden. Durch die Bündelung der Bushaltestellen und eine optimierte Organisation der Busverkehre kann Raum für Aufenthalt, Flanieren, Einkauf und Außengastronomie geschaffen werden. Beispielgebend für die Ideen ist die Mönckebergstraße in Hamburg, wo ein Prinzip umgesetzt wurde, das auch am Leopoldplatz sehr gut funktionieren könnte.

Für die Neuausrichtung der Fußgängerzone sind die Vorbereitungen bereits konkreter. Bis zum 1. Quartal 2015 erarbeitet das Büro AgenceTer aus Karlsruhe ein Freiraumkonzept Innenstadt zur Aufwertung des öffentlichen Raums. Mit dem Freiraumkonzept Innenstadt werden auch Grundlagen für die Umgestaltung der Fußgängerzone und Vorgaben für das Gebiet der östlichen Innenstadt erarbeitet. Bürgerschaft, Handel und Gastronomie sowie Eigentümer sollen bei der Gestaltung der Fußgängerzone aktiv eingebunden werden. Auftakt hierzu ist für das 1. Halbjahr 2015 geplant. Nach Vorstellung der Verwaltung wäre die bauliche Umgestaltung der Fußgängerzone nach weiteren notwendigen vertiefenden Planungen bereits 2017-19 möglich.

Flankiert werden die gestalterischen Maßnahmen im öffentlichen Raum durch Planungen zur Aufwertung der Fassaden und privaten Gebäude. Die Verwaltung erarbeitet gemeinsam mit dem Büro Ammon Sturm aus Frankfurt ein Fassadenkonzept für die Innenstadt. Neben der Gestaltung der Erdgeschosszonen und oberen Geschosse sollen auch die Werbeanlagen als besonders wichtiger Bestandteil der Fassaden ihr Gesicht verändern. Eine Werbeanlagensatzung wurde im Herbst 2014 auf den Weg gebracht. Beim Fassadenkonzept wird unter anderem über die Beratung und Betreuung der Bauherren sowie über Fördermöglichkeiten durch die Stadt zu sprechen sein.